Kategorie: Konzertrückblicke

Sternstunde der Orgelmusik

Erneut Weltelite in der St. Nikolaus-Kirche, Bergen-Enkheim

Während andere Konzertveranstalter von katastrophalen Einbrüchen beim Ticketverkauf berichten (laut FAZ) konnten die Orgelfreunde an St. Nikolaus trotz Corona Auflagen, die Einhaltung der 2 G Regel, und bestens vorbereiteten Plätzen knapp 200 Konzertbesucher zu einem berauschenden Musikerlebnis begrüßen. Eine Videowand ermöglichte es, die Ausnahmekünstlerin Iveta Apkalna bei ihrem hochkonzentrierten und virtuosen Spiel zu erleben.

Iveta Apkalna, Bernd Walz, und Dorothee Elmiger, amtierende Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, welche sich als Orgelbegeisterte entpuppte)

Sie spielte auf der großen Förster & Nicolaus-Orgel Werke von J.S. Bach, Franz Liszt und Pēteris Vasks, wobei die Interpretation der drei Schübler-Chorälen J.S. Bachs zu den Höhepunkten zählen. Auch die Zugabe nach langem stehenden Applaus bezauberte die Besucher noch einmal, eine Toccata über „Allein Gott in der Höh“ des lettischen Komponisten Aivars Kalejs.
Ein einmaliger Abend, erfüllt mit Orgelmusik vom Feinsten, ging zu Ende. Besonders freut man sich über die Äußerungen Iveta Apkalnas über das Instrument, was ihr sichtlich gefiel, es seien alle Wünsche an das große Instrument von St. Nikolaus für die klangliche Realisation ihres anspruchsvollen Programms mehr als erfüllt worden.

Alle Veranstalter wie die Kulturgesellschaft und der Ortsbeirat 16 freuten sich mit dem Förderkreis über ein gelungenes musikalisches Erlebnis mit der zur Weltelite zählenden Iveta Apkalna, wie sie mit ihrem Konzert bewies. Wie sagte ein begeisterter Besucher so schön: die Dame kann gerne bald wiederkommen.


Die lettische Organistin Iveta Apkalna gilt weltweit als eine der führenden Instrumentalistinnen, und wurde bereits schon am 8. Oktober 2006 zum
66. Großen Orgelkonzert nach Bergen-Enkheim an die große Förster&Nicolaus-Orgel eingeladen

Bernd Walz bringt die Ausnahmekünstlerin an ihren „Arbeitsplatz“

Iveta Apkalna fühlte sich in Bergen-Enkheim sichtlich wohl und nahm sich nach dem Konzert noch viel Zeit um ihre CD’s zu signieren und auf die Fragen der Fans einzugehen.


Konzerthinweis:

Sonntag, 27. Februar, 2022 17.00 Uhr

Alte Oper – Frankfurt – Großer Saal

         Enthusiastenorchester

            Michael Sanderling, Leitung

            Iveta Apkalna, Orgel

Ein einzigartiges Orgelkonzert !

Mit Corona – bedingten großem Verwaltungsaufwand, wurde das 122. Große Orgelkonzert erfolgreich und sicher durchgeführt.

Bernd Walz, Schirmherrin, Vorsitzende des Ortsbeirates 16,
Dr. Alexandra Weizel, Prof. Günther Kaunzinger

Wie immer konnte Prof. e.m. Günther Kaunzinger sein zahlreich erschienenes Publikum mit einem selten gehörten und erlesenen Programm begeistern. Darunter die 8. Symphonie, H-Dur, op. 42, 4 von Charles Marie Widor und 2 Kompositionen von Marco Enrico Bossi.

103. Großes Orgelkonzert 06.03.2016

Meister des vierhändigen Orgelspiels

Iris und Carsten Lenz gaben Kostprobe ihres Könnens

Die Vorabendfeier zum 103. Orgelkonzert des Förderkreises Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus war am vergangenen Samstag wieder einmal ein schönes Ereignis. Die Gastgeber Andrea und Bernd Walz empfingen im Orgelraum ihres Hauses geladene Mitglieder des Förderkreises, den Stadtbezirksvorsteher Walter Fix und Begleitung, Wilfried Bender, stellvertretender Ortsvorsteher, Beatrix Müller-Mamerow, Vorsitzende des Vereinsrings Bergen-Enkheim, den stellvertretenden Generalkonsul der Schweiz Thomas Casura mit Gattin Gabriele sowie natürlich die Organisten Iris und Carsten Lenz aus Ingelheim bei Wiesbaden. Nach einer Begrüßung durch den Hausherrn und einem guten Tropfen gab es von Suppe und Salat bis zu feinen Fleischgerichten mit diversen Beilagen, Käseplatte und Dessert alles, was der Magen begehrte. Gut gesättigt und gestimmt bekam das Publikum am späteren Abend noch eine musikalische Kostprobe des Organistenpaares zu hören. Die .Grande Dame. des Hauses, die Bürgy-Orgel aus dem Jahr 1807, kam bei dem Stück aus dem Klavierzyklus .Humoresque. von Antonin Dvorak und den drei Hausorgeltänzen (Polka, Walzer und Galopp) von Thomas Westendorf etwas aus der Puste, bewahrte jedoch die Contenance. Zum Abschluss und als nachträgliches Geburtstagsständchen für Beatrix Müller-Mamerow spielten Iris und Carsten Lenz noch eine Eigenkomposition des Organisten .Musikalische Reise einer amerikanischen Melodie.. Es war faszinierend zu sehen, wie die beiden Organisten souverän ihre vier Hände und Füße auf der schmalen Klaviatur und auf den Pedalen unterbrachten und weckte die Neugierde auf das Konzert am Tag darauf in der St. Nikolaus-Kirche.

Karoline Ohlmeier
für “Der Bergen-Enkheimer., Do. 10.3.2016